Abschied von katze nehmen
Wenn Ihre Katze stirbt, wird es emotional. Viele Jahre war sie Teil Ihres Lebens. Sie hat gespielt, getobt und geschmust. Doch plötzlich verhält sie sich anders — irgendetwas stimmt nicht. Ist sie krank? Zieht sie sich etwa zurück, um dem Tod allein ins Auge zu sehen? Oder verabschieden sich Katzen, bevor sie sterben? In diesem Artikel erhalten Sie Antworten auf diese Fragen. Tiere haben ein ganz besonderes Gespür für Dinge, die uns Menschen verborgen bleiben. Mit ihren scharfsinnigen Augen , Ohren und Nasen wittern sie Gefahren früh. Manchen Tieren sagt man nach, sie würden den Tod spüren — so auch Katzen. Nach durchschnittlich 15 Lebensjahren kann der Rückzug Ihrer Katze ein Zeichen dafür sein, dass der Sterbeprozess einsetzt. Aber kann es auch vorkommen, dass Katzen kurz vor dem Tod ganz bewusst Ihre Nähe suchen? Ja, denn jede Katze hat ihren eigenen Charakter — und verlässt ihre Besitzer auf individuelle Weise. Es wäre falsch zu behaupten, dass sich jede Katze vor ihrem Tod isoliert.
Abschied von der lieben Katze
Manche Katzenhalter machen besonders in dieser schwierigen Zeit noch einmal letzte Videos oder Fotos von der Katze, um die Erinnerungen an sie möglichst festzuhalten. Auch, wenn besonders in der letzten Zeit der Katze die Erinnerungen und Bilder nicht immer nur positiv sind, können sie später helfen, den Verlust zu mindern. Der Gedanke, der Katze ihre letzte verbliebene Zeit auf Erden so ruhig, entspannt und schön wie möglich zu machen, wird später bei der Bewältigung von Trauer und Schuldgefühlen helfen. Es ist nicht immer so, dass die Katze euthanasiert werden muss, manchen Katzen ist ihr ein ruhiges Einschlafen vergönnt. Hat die Katze also keine Schmerzen oder Einschränkungen, die das Einschläfern erforderlich machen, ist es möglich, die Katze in Ruhe zuhause sterben zu lassen. Eine ruhige, warme Umgebung sind dabei besonders wichtig. Meistens wird sich die Katze noch kurz verabschieden und dann versuchen, einen Platz zu finden, an dem sie allein sein kann. Man sollte sich auch hier darauf gefasst machen, dass letzte körperliche Reaktionen das Sterben begleiten: ein letztes Aufseufzen, Kot- und Urinabgang oder Zuckungen sind durchaus möglich.
| Wie man den Abschied von der Katze erleichtert | Der Abschied von einem geliebten Haustier ist für viele Menschen eine hochemotionale Angelegenheit. Auch wenn die Trauer noch anhält, ist es wichtig, Trost zu finden und die eigene Katze in liebevoller Erinnerung zu behalten. |
| Trauerarbeit: Abschied von unserer Katze | Die Katze einschläfern lassen? Eine schwere Entscheidung — auch wenn das Tier leidet. |
| Tipps zum Abschied von der Katze | Wie zu jedem Leben gehört auch zum Leben der Katze der Tod. Ob durch Alter, schwere Krankheit oder Unfall: wenn die Katze stirbt, bricht für den Halter eine Welt zusammen. |
Wie man den Abschied von der Katze erleichtert
Der Abschied von einem geliebten Haustier ist für viele Menschen eine hochemotionale Angelegenheit. Auch wenn die Trauer noch anhält, ist es wichtig, Trost zu finden und die eigene Katze in liebevoller Erinnerung zu behalten. Wer sich schon früh über Abschieds- und Bestattungsmöglichkeiten Gedanken macht, erleichtert sich diese ohnehin schwere Zeit. Für viele Menschen sind Katzen ein fester Bestandteil der Familie. Ein verschmuster Gefährte, eine emotionale Stütze im Alltag. Egal wie trüb und anstrengend der Tag war — eine Kuscheleinheit mit der Katze auf der Couch kann vieles wiedergutmachen. Vielen Katzenhalter:innen ist es daher wichtig, in angemessener Weise Abschied von ihrem tierischen Familienmitglied nehmen zu können. Katzen sagt man 7 Leben nach — und doch ist auch ihre Lebenszeit leider begrenzt. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Hauskatzen beträgt etwa 15 Jahre. Das ist mehr als bei vielen anderen Haustieren. Wie alt die individuelle Katze aber tatsächlich wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Freigängerkatzen haben oft ein kürzeres Leben als ihre häuslichen Artgenossen.
Trauerarbeit: Abschied von unserer Katze
So schwer es auch fällt: Bei dieser Entscheidung gilt es, die eigenen Gefühle in den Hintergrund zu stellen. Ausschlaggebend sollte einzig und allein das Wohl des Tieres sein. Sie sind für Ihre Katze verantwortlich. Sie ist auf Ihre Fürsorge angewiesen — auch und gerade in den letzten Tagen ihres Lebens. Leider gibt es keine allgemein gültigen Kriterien für Lebensqualität. Hier kommt es auf die individuelle Situation Ihrer Katze an. So kann eine Mieze mit einem ruhigen Gemüt vielleicht ganz gut mit einer Lähmung und den damit verbundenen Bewegungseinschränkungen zurechtkommen. Auch blinde Miezen können ein glückliches Katzenleben führen. Andererseits sind Samtpfoten Meister darin, ihre Schmerzen zu verbergen. Deshalb ist es nicht einfach zu beurteilen, wie sehr eine Katze wirklich leidet und wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, sie zu erlösen. Schmerzen allein sind allerdings noch kein Grund, das Leben Ihrer Mieze vorzeitig zu beenden. Erst wenn es überhaupt keine Behandlungsmöglichkeiten mehr gibt, sollten Sie über eine Euthanasie nachdenken.